Aus der "So viel mehr" EP

Der letzte seiner Art

QULT - Der letzte seiner Art
14. März 2018
QULT
The Dark Agency
Produzent: André Horstmann - Neuwerkstudio Lahr

I.
Ich bin der letzte meiner Art, die andern schlafen schon,
Tauschten ihr Träume ein für einen Skalvenlohn.
Und viele fragen sich, ob ich mal vernünftig werd?
Gibt es eine Wahl für mich? Gott gab mir ein Künstlerherz.

Ich bin der Letzte hier, wo führt dich deine Reise hin?
Sie machen einen auf Erwachsen. Ich glaub, ich bleibe Kind.
Wer reimt gewinnt. Die Zeilen hier sind auch für dich:
Flieg, Bruder, flieg! Flieg mit mir rauf ins Licht.

In diesem Augenblick, erkennst du die Veränderung.
Wir stehen am Wendepunkt, erkämpfen uns Verlängerung.
Es ist die Einsamkeit, Blues, Leid, Lebensglück…
Verbunden durch die gleiche Leidenschaft, die unsre Seelen küsst.

Ich mach den nächsten Schritt. Kein Problem, ich nehm dich mit.
Wir verbrennen in der Nacht, finden keinen Weg zurück!
Und wenn du weiter willst, einfach keine Zeit vergeuden:
Einsteigen, loslassen – wir reiten auf weißen Wolken.

Refrain:
Tag aus, Tag ein drehen wir eine Runde mit,
Hier im Hamsterrad. Kameras haben uns im Blick.
Schwarze Zahlen malen war immer eine Kunst für sich.
Der letzte seiner Art, mein Zukunftsplan ungewiss.

II.
So ist das Leben hier. Jeder Tag ein neues Quest.
Es gibt häufig Stress, wir regeln das und leuchten jetzt.
Früher oft verfolgt vom Pech, heute eher ganz gechillt.
Warten was der Morgen bringt. Er malt vielleicht ein andres Bild.

Ehrliche Arbeit, ein Orkan, der dich nach vorne treibt.
Ich setze Segel und die Augen glitzern wie gefrorenes Eis.
Die Flamme der Erinnerung, ich muss sie vor dem Regen schützen.
Wenn sich Menschen abspalten, dann bauen wir eben Brücken.

Und du siehst, wie der Wind neue Zeichen bringt.
Tief in dir drin weißt du, dass wir nie alleine sind.
Du musst Zeit gewinnen, wenn du mal am Zweifeln bist.
Und wenn du das allein nicht schaffst, kommen wir und befreien dich.

Wir rollen vorbei und du kannst dir ein paar Alben klären.
Drück auf ‚play‘, lass Leid verglühen wie einen alten Stern.
Die Musik ist wie Magie. Ich halt an meiner Liebe fest.
Fühlst du diese Energie? Du weißt, dass sie dich nie verlässt.

Refrain

III.
Die Welt in der ich lebe ist schon wundervoll, doch weißt du was?
Manchmal komm ich mir hier vor wie in Einzelhaft!
Keine Zeit für Freunde, keine Freizeit, keine Kraft,
Viel zu viele Sorgen wegen Geld und zu viel Leidenschaft.

Was soll ich tun? Wenn ich alleine bin
Und nicht weiß wohin. Das alles macht doch keinen Sinn!
Ich will nur noch Zeit verbringen mit Leuten, die ich mag,
Meine Frau an meiner Seite und alle Freunde, die ich hab.

Und so läuft das jeden Tag in der Welt, von der ich träume,
Und die Arbeit, die mich stresst, bedeutet dort die reinste Freude.
Einfach nur weil diese Leute mich verstehen und respektieren.
Komm wir laufen diese Brücke lang und gehen nie wieder weg von hier.

Was soll das heißen: Es kann sein, dass wir scheitern?
Wir müssen nichts beweisen oder Auflagen steigern.
Die Bilder rollen vorbei wie die Szenen einer Leinwand.
Nur eine Sache bleibt, wir rocken all das gemeinsam.

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